Weiterbildung für Coaches, Vermittler und Personalentscheider

ajopenbcIn einem boomenden Arbeitsmarkt wird es zusehends schwieriger, geeignete Arbeitskräfte zu akquirieren. Ob es bei den Bewerbern an den mangelnden Fachkenntnissen liegt, an körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen oder ob nur Missverständnisse eine Einstellung verhindern, letztendlich liegt es in der Hand der guten Akteure des Arbeitsmarktes, das Ziel zu erreichen, das dem Wohle aller Beteiligten am nächsten kommt.

Widerstreitende Interessen "unter einen Hut" bringen

Wir haben aktuell ein nominelles Überangebot an Arbeitsuchenden (im April 2015 weist die Statistik de BA 2.842.844 Arbeitsuchende und 551.595 gemeldete Arbeitsstellen aus), trotzdem hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen quasi verfestigt - sie "matchen" nicht.

Der Grund: die Anforderungen des Arbeitsmarktes und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Arbeitsuchenden passen häufig nicht zusammen - genau hier kommen die Akteure "in´s Spiel".

Das Problem führt uns zur Lösung

  1. Was fehlt dem Bewerber an Qualifikation, um die Arbeit ausführen zu können?
  2. Lässt sich die fehlende Qualifikation in überschaubarer Zeit erreichen?
  3. Können Arbeitsbedingungen verändert werden, damit Bewerber und Stelle passen?
  4. Kann der Wunsch auf Arbeitsaufnahme gefördert werden?

Zu 1 und 2 - hier sind die Bildungsträger gefragt, die in Abstimmung mit der Arbeitsverwaltung für den Arbeitsmarkt und den Personenkreis geeignete Konzepte entwickeln.

Zu 3 - hier muss der Arbeitgeber in die Überlegung einbezogen werden. In Ermangelung geeigneter Bewerber muss z. B. ein Jobsharing in Betracht gezogen werden. Viele gerade ältere Arbeitsuchende sind den Anforderungen des Arbeitsmarktes durchaus gewachsen, häufig aber nicht der üblicherweise dort geforderten Arbeitszeit und -intensität.

Zu 4 - Perspektivlosigkeit und Überschuldung lähmen! Wer hier die Zusammenhänge erfasst und Problemlösungen aufzeigen kann, motiviert zur Neuorientierung. 

Die wenigsten Arbeitsuchenden wollen Hartz IV, gleichzeitig fürchten sie sich davor, dies zu verlieren.

Was sich paradox anhört: Tatsächlich wissen viele, dass ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten oder arbeitszeitlichen Einschränkungen nicht ausreichen, ihnen ein Leben ohne Alimentation des Jobcenters zu ermöglichen.

Sie wissen aber auch nicht, dass Arbeit + Aufstockung ihr momentanes Leben deutlich verbessern würde.

Wer vom Jobcenter 750,-- € erhält, bekommt bei einem gleichhohen Nettogehalt von 750,-- € trotzdem noch eine ergänzende Leistung in Höhe von 300,-- € und hat somit 1.050,-- € netto zur Verfügung.

Coaches und Vermittler, die dies sowohl den Arbeitsuchenden als auch den Personalentscheidern der Arbeitgeber vermitteln können, schaffen ein neues Matching.

Klar - Coaching ist in diesem Prozess ein wichtiges Hilfsmittel - der Rest ist pures anwendbares Wissen.

Einladung zum GBSim - Online-Wissenstest

Wir haben hier für Sie einen Selbsttest gefertigt, bei dem Sie Ihr Wissen anonym überprüfen können.

Ein 100 %es Ergebnis bekommen Sie von dem Programm mit Lob quittiert, bei einem Ergebnis über 50 % werden Ihnen die falsch gewählten oder vergessenen Punkte angezeigt und ausführlich kommentiert, damit Sie es künftig besser wissen.

Unterhalb von 50 % bekommmen Sie nur die Auswertung - versuchen Sie es doch einfach noch einmal.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Adalbert Jablonski
Project Coordinator

 

   
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