AJ denkt JoomlaIn der Hand eines Chirurgen kann ein Skalpell Leben retten - in der Hand eines Wahnsinnigen Leben vernichten

Bitte entschuldigen Sie diese platte Formulierung, aber genau dies beschreibt das folgende Thema zutreffend:

"Nicht das Werkzeug ist böse, bestenfalls der Mensch, der es benutzt!"

Nach diesem Grundsatz schulen wir die Anwender unseres Gehaltsmoduls und gehen davon aus, dass unsere Empfehlungen nicht nur verstanden sondern auch beachtet werden.

Die folgenden Abdrucke lassen zwei konträre Interpretationen zu:

  • Ein tolles Konzept, damit können wir die Menschen gleitend in den Arbeitsprozess integrieren.
  • Ein blödes Konzept, da arbeitet ja jeder nur noch so wenig wie nötig.

Wie auch immer Sie dieses Ergebnis interpretieren - wir haben nur das Werkzeug geschaffen, die Auswirkung zu erkennen, die Möglichkeiten dazu haben andere geschaffen...

Die Ausgangssituation sollte ein Interview, abgedruckt im "Pfälzischer Merkur" mit dem Vorstandsmitglied er BA Heinrich Alt sein (hier das ganze Interview), in dem er moniert:

Es fehlt die gute Idee, wie wir diese Menschen schrittweise wieder in betriebliche Praxis integrieren können. 

Viele Kollegen der Vermittlung halten dies für unmöglich, weil diese schrittweise Integration ihrer Meinung nach auch logischerweise Gehaltsverzicht bedeutet.

In unserem Artikel (Langzeitarbeitslose müssen intelligenter in den Arbeitsmarkt integriert werden) haben wir auf die Wirkung des im SGB II nicht so benannten aber so beinhalteten Kombilohnmodells hingewiesen - hier sehen Sie die Auswirkung.

Grundannahmen

  • Kreisfreie Stadt Frankenthal in der Pfalz
  • lediger Langzeitarbeitsloser
  • erhält inklusive Kosten der Unterkunft 859,-- € monatlich, davon 404,-- € zum Leben
  • Arbeitsangebot über 8,50 €/Stunde

Sekundärannahme

  • Der Arbeitsuchende sucht die Anerkennung der Öffentlichkeit und möchte gerne durch seine Arbeitsleistung aktiv am gesellschaftlichen und Erwerbsleben teilnehmen - Sie dürfen sicher sein, dies trifft auf die meisten Langzeitarbeitslosen über 50 zu, wenn man ihnen die Chance gäbe.
  • Mindestlohn von 8,50 € reicht bei 35 h-Woche (Tarifvertrag Arbeitnehmerüberlassung) nicht, ihn aus Hartz IV heraus zu holen.

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