AJ denkt JoomlaHartz IV: Vermitteln nicht-marktgängiger Arbeitsuchender

„Wir sind am Bodensatz angekommen...“

Als ich diesen Satz im Kreise von Coaches und Sozialpädagogen aussprach, erlebte ich eine Inversion, die mich wie eine Lawine überrollte: Alle Anwesenden waren übereinstimmend meiner Meinung und erklärten mir gleichzeitig, dass man so etwas über Menschen nicht sagen dürfe. Warum eigentlich nicht?

Ich darf das – weil ich mit diesem Satz nicht das Buch zuschlage, sondern ein neues, passendes Buch öffne.

Wer in einem Arbeitsmarkt, der alles aufsaugt, was halbwegs den Eindruck erweckt, wirtschaftlich verwertbaren Nutzen zu bringen, auf der Strecke bleibt, kann nicht oder will nicht!

Spätestens mit diesem Satz setze ich mich der Gefahr aus, vorurteilsbelastet oder gar Menschen verachtend zu erscheinen und disqualifiziere mich in den Augen vieler Sozialpädagogen von unserem Berufsfeld. Tatsächlich geht es mir aber um die Schaffung einer neuen Arbeitsgrundlage, die Coaches und Vermittler in die Lage versetzt, alle Kunden zufrieden zu stellen:

Die, die nicht können, aber wollen, und die, die nicht wollen, aber können.

Wer sind die, die nicht können?

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