ajopenbcWohngeld verliert immer mehr an Bedeutung

In früheren Jahren - also vor Hartz IV - hatten Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit, durch Wohngeld ihr Einkommen etwas zu verbessern.

Die Gesetzgebung im Umfeld von Hartz IV hat dieses Thema gewaltig durcheinander gewirbelt.

Wohngeld wurde nicht in dem Maße angepasst, wie sich das Hartz IV - insbesondere die ergänzenden Leistungen - verändert hat.

Heute kann man als Faustformel sagen:

Wer Anspruch auf Wohngeld hat - hat erst Recht Anspruch auf Sekundärgehalt

Die Schwelle für Wohngeld und das Wohngeld selbst liegen so niedrig, dass der gleichzeitig bestehende Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II den Einzelnen bzw. die Bedarfsgemeinschaft immer besser stellt als das Wohngeld selbst.

Erst wenn noch Kinderzuschlag dazu kommt, ist eine Alternative zum Anspruch nach dem SGB II gegeben.

Da die Mieten schneller steigen als die Gehälter, bekommen schleichend immer mehr Bürger einen Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II - dass sie diese (noch) nicht beantragen, ist der Desinformation bzw. Informationsdefiziten generell zu verdanken:

Welcher Nicht-Arbeitslose käme auf die Idee, dass das SGB II (offizieller Titel: Grundsicherung für  Arbeitsuchende) auch für Arbeitnehmer begünstigende Regeln beinhalten könnte.

Die weiterhin fehlerhafte Information in weiten Teilen der Bevölkerung, dass spätestens bei einem Nettogehalt in Höhe des ALG-II-Anspruchs keine weitere Leistung durch den Staat erfolge, ist auch nicht gerade geeignet, Geringverdienern den Eintritt in das Berufsleben schmackhaft zu machen.

Durch Aufklärung zu nachhaltiger Arbeitsaufnahme

Wer genau diese Zusammenhänge in Gesprächen mit potenziellen Arbeitnehmern erklären - besser noch zeigen - kann, hat damit die wesentliche Grundlage geschaffen, seine Gesprächspartner positiv auf den Arbeitsmarkt einzustimmen. Wer erkannt hat, dass er trotz eines niedrigen Einkommens durch ergänzende Leistung häufig netto mehr Geld zur Verfügung hat als sein eigentliches Bruttogehalt (das ist kein Schreibfehler), wirkt aktiv in seiner eigenen Vermittlung mit.

Genau hier spielt das GBSim-Modell seine Trumpfkarten aus:

Sozial handeln im Sinne der Arbeitsuchenden und gleichzeitig Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland in der Erreichung der Ziele.

Schauen Sie doch mal unsere Youtube-Videos an und Sie werden einschätzen können, wie GBSim Ihre Coaching-, Beratungs- und Vermittlungsarbeit deutlich kundenorientierter unterstützt.

Adalbert Jablonski
Project Coordinator

   
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